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Das Pflegeteam

Das Pflegeteam

Informierte Angehörige und Betreuer*innen sind unsere beste Qualitätskontrolle

Menschen mit Demenz sind sehr sensibel für Stimmungen in ihrem Umfeld. Um eine harmonische ausgeglichene Atmosphäre zu schaffen und so Unruhezuständen der Bewohner*innen entgegenzuwirken, ist die Kontinuität, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen eine Grundvoraussetzung.

Um das zu gewährleisten, werden überwiegend Arbeitsverträge mit 30 Wochenarbeitsstunden abgeschlossen. Am Tage arbeiten in der Regel zwei bis drei Mitarbeiter*innen zusammen. Ausgebildete Kranken-/ Altenpfleger*innen, sog. Pflegefachkräfte, sind Teil des professionellen Pflegeteams. In der Nacht ist stets eine Pflegekraft in der Wohngemeinschaft, die ebenso im Team verankert ist. Die ständige Anwesenheit von Pflegekräften rund um die Uhr ist immer gewährleistet.

Die zeitlichen Überschneidungen im Schichtplan geben dem neuen Dienst jeweils die Möglichkeit, sich auf die bestehende Situation oder Stimmung in der Gemeinschaft einzustimmen und die Bewohner*innen langsam an den Wechsel zu gewöhnen. Neben den täglichen Dienstübergaben finden monatlich Teambesprechungen mit der Pflegedienstleitung statt.

Das Pflegeteam arbeitet nach dem Hände-in-den-Hosentaschen-Prinzip (nach. Erwin Böhm) [2]. Es gibt Anleitungen und Impulse, indem es kurze eindeutige Aufforderungen formuliert. Zur Pflege von Menschen mit Demenz werden Geduld und Ruhe benötigt, vor allem, wenn die Abläufe nicht gleich koordiniert bzw. umgesetzt werden können. Helfend greifen Pflegekräfte dann ein, wenn Signale gegeben werden, die eine Verunsicherung, Überforderung oder Angst anzeigen. Über die Ebene der Erinnerung und der Emotionen sowie durch ständiges Üben und Tun sollen die in Vergessenheit geratenen alltäglichen Abläufe wieder neu gefördert werden. Die Bewohner*innen werden in die täglichen Hausarbeiten, wie z. B. Beteiligung am Tischdecken, Essensvorbereitungen usw. einbezogen. Die Tagesabläufe orientieren sich an den bekannten Tagesstrukturen der Lebensgeschichte der Bewohner*innen. So ist der gemeinsame pünktliche Mittagstisch z. B. genauso möglich, wie ein späteres Frühstück. Jede*r Bewohner*in wird mit all ihren/ seinen Stärken und Schwächen akzeptiert. Das Recht auf Privatheit ist gerade im Gemeinschaftsleben sehr wichtig. So wird z. B. der Wunsch nach Ruhe und Rückzug unbedingt erfüllt und respektiert. 

Unser Versprechen: Ein schönes Zuhause für Sie!

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch  
☎ 030 / 75 65 09 52 

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[2] Erwin Böhm, 1988: „Verwirrt nicht die Verwirrten“

 

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